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Colum McCann – Apeirogon

McCann

Rami Elhanan ist Israeli. Bassam Aramin ist Palästinenser. Rami braucht fünfzehn Minuten für die Fahrt auf die West Bank. Bassam braucht für dieselbe Strecke anderthalb Stunden. Ramis Nummernschild ist gelb, Bassams grün. Beide Männer sind Väter von Töchtern. Beide Töchter waren Zeichen erfüllter Liebe, bevor sie starben. Ramis Tochter wurde …

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David Szalay – Turbulenzen

Zwölf Menschen begegnen sich, während ihr Leben in Turbulenzen gerät. Auf dem unruhigen Flug nach Madrid kommt eine Frau, die ihren Sohn in London besucht hat, mit ihrem Sitznachbarn ins Gespräch. Der Geschäftsmann aus dem Senegal weiß noch nicht, dass ihn in Dakar die Nachricht eines tragischen Unfalls erwartet, bei …

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Ronya Othmann – Die Sommer

Leyla ist die Tochter einer Deutschen und eines ezidischen Kurden. Ihr Leben spielt sich zwischen München, der Stadt in der sie mit den Eltern lebt, und einem kleinen syrischen Dorf ab. Dort verbringt sie seit Jahren die Sommerferien bei den Großeltern und den zahlreichen Verwandten in den umliegenden Dörfern. Während …

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Martina Borger – Wir holen alles nach

Der Urlaub auf Lanzarote war für Sina Poschmann, ihren Sohn und den neuen Freund wunderbar. Doch jetzt sind noch einige Wochen Ferien „übrig“ und der 8jährige Elvis kann weder von der berufstätigen Mutter noch vom entfernt lebenden Vater David betreut werden. Torsten, Sinas Partner, springt nur gelegentlich ein und die …

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Susan Hill – Wie tief ist das Wasser

Warings ist ein düsteres Herrenhaus in der Nähe von London. In dieses riesige viktorianische Familienanwesen zieht Joseph Hooper mit seinem 11jährigen Sohn Edmund nach dem Tod seiner Ehefrau. Das große alte Haus ist kein Ort zum Wohlfühlen, zumal Josephs Verhältnis zu Edmund ohnehin unterkühlt ist, aber er weiß sehr wohl, …

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Santana – Der Tote von Sines

Der Lesetipp aus der Nachbarschaft von Svenja Schwedtke (Basilikum): „Wenn ich am Freitag oder Samstag im Basilikum bin, gönne ich mir gerne ein Wochenend-Buch bei meinen Nachbarinnen vom Litera. Herrlich: Das Gefühl, einen Tag mit Mittagsschlaf vor sich zu haben und ein gutes Buch… Neulich bekam ich „Der Tote von …

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Pierre Jarawan – Ein Lied für die Vermissten

Amin, ein libanesischer Junge, ist 14 Jahre alt, als er 1994 mit seiner Großmutter aus München, wohin beide vor dem Bürgerkrieg geflohen waren, zurückkehrt nach Beirut. Dort hat der Krieg tiefe Spuren hinterlassen sowohl in der Stadt als auch in den Menschen, die ihn miterleben mussten. Mit dem gleichaltrigen Jafar …

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Alex Ohlin – Robin und Lark

Es sind die 1990er Jahre in Montreal, Kanada: Lark und ihre 4 Jahre jüngere Schwester Robin verbringen ihre Kindheit und Jugend in symbiotischer Verbundenheit, die erklärbar ist durch die Sprunghaftigkeit und die Nachlässigkeit ihrer Mutter, die sich für alles zu interessieren scheint außer für ihre Töchter. Frühestmöglich geht Lark zum …

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Katya Apekina – Je tiefer das Wasser

Eine starke Geschichte mit gefährlichen Unterströmungen erzählt die amerikanische Autorin Katya Apekina in ihrem ersten Roman. Zwei Schwestern (16 und 14 Jahre) begegnen nach dem Selbstmordversuch ihrer Mutter nach Jahren ohne Kontakt ihrem berühmten Vater wieder. Dieser hatte sich bereits vor langer Zeit von der depressiven und selbst zerstörerischen Marianne …

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Gregor Sander – Alles richtig gemacht

Dieses Kompliment möchte man sofort nach der Lektüre Gregor Sander für seinen neuen Roman machen, denn er hat damit tatsächlich „alles richtig gemacht“. Die Story um die zwei Rostocker Freunde Thomas und Daniel zu DDR-Zeiten und nach der Wende von 1989 ist unerhört lesenswert, weil sie gleichermaßen witzig als auch …

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