1866 wird Emilia in San Francisco geboren als uneheliche Tochter einer irischen Klosterschülerin und eines chilenischen Aristokraten. Schon früh versteht sie sich als Schriftstellerin, auch wenn ihre ersten überaus erfolgreichen Groschenromane noch unter männlichem Pseudonym erscheinen müssen.
In ihrer ersten Anstellung bei der örtlichen Zeitung geht sie als Journalistin nach Chile, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Leid, Schmerz, erste Liebe und die Begegnung mit der Familie ihres Vaters gehören zu den Erfahrungen, die sie dort macht.
Dies ist wieder eine „echte Allende“: spannend und kenntnisreich geschrieben und im Mittelpunkt eine starke und nach Unabhängigkeit strebende Frau. Historisch und lehrreich noch dazu – lesen!
Suhrkamp 2025 / € 28,00 / Übersetzt von Svenja Becker
